Fraternität

der kranken und behinderten Personen

Ulrike SmrcekAlle VerteterInnen in der Nationalgruppe werden von den Basisgruppen gewählt. Hier werden die Mitglieder der Nationalgruppe vorgestellt. Nationalverantwortliche für ganz Österreich ist Frau Ulrike Smrček .

Hier stellt sich Ulrike Smrček selbst vor:

Bei der letzten Jahreshauptversammlung haben die anderen Mitglieder der Nationalgruppe gefunden, ich sei die richtige Person für das Amt der Hauptverantwortlichen - na, so sei es!

Momentan fällt mir nichts Besseres ein, als mich ein wenig vorzustellen! An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmals herzlich bei Fini Stelzhammer bedanken, dass sie so lange dieses Amt so gut ausgeübt hat!

Als ich in die Fraternität kam, habe ich Martha Paster gefragt, ob ich überhaupt krank genug sei. Sie hat mich verdutzt angesehen, dann gelacht und genickt (Martha kennt meinen staubtrockenen, schwarzen Humor eben).

Als ich 14 Jahre alt war, bin ich an meinem unerkannten Diabetes fast gestorben. Es ging mir elend, alles war so anstrengend und ich bekam schlecht Luft, dann bekam ich auch noch Halluzinationen. Als ich endlich ins Spital kam und begann, Insulin zu spritzen, ging es mir bald besser. Diese Zeit möchte ich nicht missen - ich bekam eine Ahnung von Tod und Auferstehung und Befreiung! Der Umgang mit meiner Erkrankung hat mich dem Herrn näher gebracht - ich sehe den Umgang mit meiner Krankheit einfach als Teilhabe am Kampf Jesu für uns! Ich bin ein Kämpfertyp und außerdem mit jeder Menge Humor gesegnet und mit Geduld und Einfühlungsvermögen und einer unendlichen Liebe zur Schöpfung - eine unheilbare Krankheit ist da gar nicht so schwer auszuhalten!

Mit 32 Jahren hatten mein Mann und ich einen schrecklichen Verkehrsunfall. Es hätte leicht unser Ende sein können, aber der Herr hat die Hände über uns gehalten und es ist uns nichts geschehen - nur das Auto, das hatte einen Totalschaden. Mein Vertrauen zum Herrn ist gewaltig gestiegen: "... wenn es nicht unsere Stunde ist, kann uns nichts geschehen ..."!

Mit 51 Jahren brauchte ich eine Bypass-Operation. Zwar hatte ich noch keinen Herzinfarkt, aber lang hätte es nicht mir gedauert. Wieder ist alles gut gegangen! Die Ärzte haben sich ganz schön gewundert, dass eine Diabetikerin so schnell wieder auf den Beinen ist! Meine Augen haben unter dem Diabetes ganz schön gelitten, aber ich bin nicht blind geworden - der Herr hat für die richtigen Ärzte zur rechten Zeit am richtigen Ort gesorgt!!! Ein wenig Rheuma und Gicht lassen mich zeitweise erkennen, dass ich noch auf Erden bin. Aber sonst bin ich kerngesund. Das Alter spüre ich halt - mit 63 werde ich etwas langsamer, naja.

So, genug von mir. Meine Lieben, ich wünsche euch: Gottes reichen Segen, Seine unergründliche Freude, Seinen Frieden. Seine Kraft und Energie und vor allem, dass Seine Nähe stets für euch spürbar sei!

Mit den herzlichsten Wünschen und Grüßen
Ulli Smrček

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